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Reiter als Verkehrsteilnehmer

 

Mitunter lässt es sich nicht vermeiden, mit dem Pferd eine befahrene Straße zu überqueren.

Ein aktueller Polizeibericht zeigt wieder deutlich die Gefahren auf, in die sich Pferd und Reiter begeben.

Polizeibericht Erding vom 8. April 2009

 

Pferd schreckt
Forstern, Landkreis Erding. Am Montagnachmittag, 6. April, überholte ein Lkw zwei Reiterinnen, die auf der Preisendorfer Straße in Forstern hintereinander unterwegs waren. Dadurch scheute ein Pferd, schlug aus und prallte gegen die rechte Seite des vorbeifahrenden Lkw. Die Reiterin konnte sich nicht mehr auf dem scheuenden Pferd halten und fiel herunter. Dabei zog sie sich eine Fraktur am rechten Bein zu. Sei wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Das Pferd überstand den Unfall ohne Verletzungen und auch am Lkw entstand kein Schaden.

 

Wer im Straßenverkehr reitet, muss sich an die Regeln der STVO halten. Grundsätzlich gilt aber: Ein scheues Pferd gehört niemals auf die Straße!                                                                                                                                   Im Stadtverkehr ist Reiten nicht gestattet! Überqueren mehrere Reiter eine Straße sollte man den Autofahrern dies mit Handzeichen anzeigen.  Auf der Straße reitet man am besten hintereinander. Bei Dunkelheit muss Pferd und Reiter deutlich erkennbar sein! Reflektierende Fesselbänder und – Reiterbekleidung erfüllen diese Anforderung.                                                                                                                                                                             Aber auch die Kraftfahrer sind verpflichtet, sich rücksichtsvoll zu verhalten, damit das Pferd nicht scheut.

Ehe man sich also in den Straßenverkehr begibt, sollte man sich über deren Gefahren bewusst sein, sein Pferd unter Kontrolle haben und natürlich selbst als rücksichtsvoller Reiter auftreten.