Schweifrasur bei Pferden verboten

Als erstes Bundesland hat Nordrhein-Westfalen die Schweifrasur verboten.                                                                                               

Besonders zu Schauzwecken wird bei Kaltblutpferden, vorrangig bei Shire Horses, eine Schweifrasur vorgenommen. Manche Aussteller praktizieren diese Schweifrasur zur Traditionspflege. Mit der Schweifrasur verliert aber das Pferd sein grundlegendes Hilfsmittel für die Fliegenabwehr, so dass das Pferd in seinem Wohlergehen wesentlich eingeschränkt ist. Das artspezifische Verhalten der Tiere ist eingeschränkt, da es so nicht mehr in der Lage ist, die lästige Fliegenplage abzuwehren.

Der Präsident des Shire Horses Verbandes hat diese Vorgehensweise ausdrücklich begrüßt. Begrüßenswert wäre, wenn auch andere Bundesländer die Schweifrasur verbieten!

Informationen der LANUV zur Schweifrasur

Schmiede ohne Grenzen International*

Durch seine Qualifikationen als Schmied mit Schwerpunkt der Orthopädie ist Markus Raabe seit vielen Jahren auch im Ausland tätig. Neben der praktischen Arbeit fanden in vielen Orten Europas Seminare und Schulungen durch ihn statt.

2005 wurde von Markus Raabe das Projekt "Schmiede ohne Grenzen" ins Leben gerufen.

"Schmiede ohne Grenzen" machte sich die medizinische Notversorgung rund ums Pferdebein und die Schulung von Besitzern und Schmieden u.a. in Polen, Russland, Ungarn, Belgien, Frankreich und Mallorca zur Aufgabe. Seit 2010 ist der Hufschmied Markus Raabe auch in Irland tätig.

Im November 2005 wurde Markus Raabe für engagiertes Handeln im Tierschutz von der Bezirksregierung Arnsberg ausgezeichnet.

Im Sommer 2008 ist dann die schreckliche Situation in Ostrumänien durch Markus Raabe in Augenschein genommen worden. Die nationalen Printmedien haben damals ausgiebig berichtet.

Da Sandra  und Markus Raabe den Wunsch und das Ziel hatten, die schreckliche Situation in Rumänien grundsätzlicher und umfassender zu ändern, wurde ein eigenständiger Verein unter der Führung von Markus Raabe, Sandra Raabe sowie  Tiffany Hild gegründet. Dass dieses Projekt schon innerhalb von wenigen Jahren zu einem solchen Mammutprojekt heranwachsen würde, hätte damals niemand gedacht.

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Berliner Kutscher müssen zum TÜV

 

In Berlin sollen bis zu 40 Pferdefuhrwerke unterwegs sein. Tierschützer kritisieren das boomende Geschäft und bezeichnen es als Tierquälerei. Außerdem war es in der vergangenen Zeit zu schweren Unfällen mit Gespannen gekommen. Aus diesem Grund fordert die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt einen Kutschen-TÜV. In den Richtlinien ist z.B. festgelegt, wie lange die Pferde eingesetzt sein dürfen, Pausenzeiten und artgerechte Versorgung der Pferde werden gefordert. Darüber hinaus müssen die Kutscher ihre Sachkunde nachweisen, benötigen eine Fahrerlaubnis, die zum Führen von vierrädrigen Kraftfahrzeugen berechtigt und das Pferdefuhrwerk wird einer technischen Sicherheitsüberprüfung unterzogen.

Diese Leitlinien sollen sofort gelten und jegliche Verstöße mit Geldbußen bis zu 1000€ geahndet werden.Fahrgespann