10 Tipps für die Wurmkur bei Pferden

Das Thema Wurmkur beim Pferd ist für jeden Pferdebesitzer ein aktuelles Thema. Unsere moderne Pferdehaltung begünstigt sozusagen die Vermehrung von Würmern. Die Pferde nutzen meist die gleichen Weiden immer wieder, hinzu kommt oft, dass viele Pferde auf kleineren Flächen zusammen leben. Eine Infektion mit Würmern entsteht grundsätzlich durch die Aufnahme von Eiern oder Wurmlarven durch das Gras bzw. Einstreu. Ein komplett wurmfreies Pferd wird es nicht geben und eine geringer Wurmbefall wird auch die Gesundheit des Pferdes kaum beeinträchtigen. Ein starker Wurmbefall kann jedoch den Pferdekörper schädigen.

Um die Ausbreitung einzudämmen ist eine sorgfältige Weidehygiene wichtig, d.h. der Kot sollte nach Möglichkeit täglich von der Weide abgesammelt werden. Mit der Kotkontrolle und Untersuchung ist feststellbar, wie der Wurmbefall der Pferde ist. Diese Kotuntersuchungen sollten ebenfalls regelmäßig durchgeführt werden, da eine negative Probe nicht gleich bedeutet, dass das Pferd wurmfrei ist. Da die Wurmeier quasi den Verdauungstrakt des Pferdekörpers erst durchwandern müssen, kann es ohne weiteres sein, dass der Befall nicht nachweisbar ist, obwohl Eier vorhanden sind!

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Magendasseln beim Pferd rechtzeitig bekämpfen

 

Ende Oktober endet für viele Pferde die Weidezeit und damit sollte jeder Pferdebesitzer auch an die Parasitenbekämpfung denken!

Hauptsächlich in den Monaten Juli und August sind die rotgelben bis kastanienbraunen, hummelartigen Insekten unterwegs. Überwiegend an die Vorderbeine der Pferde legen die Weibchen ihre ca. 2 Millimeter langen Eier ab. Während der Lebenszeit von 2-3 Wochen kann ein Weibchen bis zu 500 Eier ablegen!

Die Larven schlüpfen bereits 5-10 Tage nach der Eiablage und werden vom Pferd durch Belecken aufgenommen. Durch das Herumkrabbeln der Larven entsteht beim Pferd Juckreiz und deshalb lecken die Pferde die betroffenen Stellen. So erreichen die Larven über die Mundschleimhaut und die Zunge den Magen. Dort angekommen beißen sie sich mit ihren scharfen Kiefern in der Magenwand fest.

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Wurmbefall beim Pferd-Koliksymptome beachten

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Eine Kolik kann sehr unterschiedliche Ursachen haben und für das Pferd in kurzer Zeit zu einer sehr lebensbedrohlichen Situation werden.

Futterumstellung, Überfütterung oder Wurmbefall kann zu einer Kolik führen. Haben Sie Ihr Pferd vor dem Weideauftrieb mit einer Wurmkur behandelt? Wurmbefall kann nämlich eine Kolik auslösen bzw. fördern.

Die Wichtigkeit einer regelmäßigen Wurmkur liegt an der Haltung. Unsere Pferde weiden meist auf den gleichen Flächen, sie wandern also nicht, wie es die Wildpferde von Natur aus tun. Das wiederum heißt also, dass viele Tiere auf den gleichen Weideplätzen grasen.

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