Archiv der Kategorie 'Sicherheit für Reiter'

Herbstzeit= Jagdzeit

 

Wenn frischer Wind über die Stoppelfelder weht, freuen sich viele Reiter auf das Jagdreiten. Diese werden als Fuchsschwanzjagden oder Schleppjagden hinter der Hundemeute durchgeführt. Die Hubertusjagd findet am 3.11. zu Ehren des Schutzpatrons der Jäger statt.

Die Fuchsjagd ist besonders schon für die kleineren Reiter ein besonderes Highlight. Doch hier gilt es einiges zu beachten:

Tipps zur Jagdvorbereitung

  1. Pferd und Reiter sollten gut miteinander auskommen!
  2. Schon Wochen vor der eigentlichen Jagd, sollte die Kondition gut trainiert werden!
  3. An niedrigen Hindernissen wird der Sprung langsam erarbeitet. Dabei sind Geschicklichkeit und Balance gefragt.
  4. Besondere Vorsicht gilt dem Bergab-Sprung! Der Oberkörper darf nicht so weit nach vorn genommen werden, da man sonst schnell den Halt verlieren kann.
  5. Während der Jagd im Gelände nie die Ziele zu hoch stecken, d.h. das die Pferde im Gelände nicht überfordert werden dürfen. Aber auch der Reiter soll sein eigenes Können richtig einschätzen.
  6. Das Reiten in der Gruppe sollte mehrfach geübt worden sein. Im Galopp sausen die Pferde wild voran, das erfordert vom Reiter, das er das Pferd auch im Jagdfeld kontrollieren kann!
  7. Vorbereitungskurse zum Jagdreiten sind die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Jagd, damit man auch in brenzligen Situationen die richtige Entscheidung trifft.

Am Ende der Jagd blasen die Hörner "Fuchs tot" und "Halali" und wenn die Pferde versorgt sind, geht es für die Reiter zum gemütlichen Teil.

Folgen des Reitens ohne Helm

 

Schwerste Schädel-Hirn-Traumata mit bleibenden Schäden oder gar Todesfolge durch innere Blutungen-  diese Schreckensszenarien mag man sich kaum vorstellen, doch sie sind leider grausame Realität!

Dass ca. 35% aller Verletzungen beim Reitsport mit Verletzungen im Kopfbereich einhergehen, lässt deutlich erkennen, dass bei der Unfallverhütung dem Kopfschutz große Bedeutung zukommt.

Trotz der Gefahr gibt es noch zu viele Reiter, die ohne Helm reiten.

" Ich trage nie einen Helm, klar bin ich auch schon vom Pferd gestürzt, aber ich kenne mein Pferd und kann das Risiko abschätzen! "  ( Katharina 35 Jahre )

" Ich trage keinen Helm, weil meine Haare danach unmöglich aussehen." ( Heike  19 Jahre )

" Mir ist es unter dem Helm zu warm, da bin ich nur am Schwitzen" ( Olaf 27 Jahre )

Ausreden oder Argumente die gegen den Helm sind hört man immer wieder. Doch nicht nur die gesundheitlichen Schäden sollen hier angesprochen werden, es gibt auch haftungsrechtliche und versicherungsrechtliche Folgen des Reitens ohne Helm.

Haftung des Reitlehrers:

Ein Reitlehrer, der nicht auf das Tragen des  Helmes achtet, ist wegen Unterlassens schadensersatzpflichtig! Hat der Reitlehrer keinen entsprechenden Versicherungsschutz, zahlt er die gesamten Kosten aus der eigenen Tasche- und das kann teuer werden und unter Umständen die Person finanziell ruinieren.

Ein erwachsener Reiter ist aber für sein eigenes Handeln und Entscheiden verantwortlich. Wer also trotz Hinweis des Reitlehrers der Meinung ist, ihm passiert nichts und er braucht keinen Helm, der trägt eine Mitschuld bei einem Unfall.

Haftung des Tierhalters:

Überlässt ein Pferdebesitzer sein Pferd einem Dritten, haftet der Tierhalter für Verletzungen. Er haftet jedoch nur, wenn das Pferd scheut, steigt oder buckelt. War der Reiter ohne Helm unterwegs, mindert dieses eigene Verschulden den Schadens- und Schmerzensgeldanspruch gegenüber dem Pferdebesitzer.

 

Fazit:  Reiten mit Helm schützt nicht nur vor Kopfverletzungen, sondern auch vor unüberschaubaren Kosten infolge eines Unfalles!

Und bei der großen Auswahl von Reithelmen findet sicher jeder den für ihn passenden Helm!

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10 Tipps die helfen, dass Pferde gut über den Sommer kommen

Pferde auf der Koppel

Der Deutsche Tierschutzbund warnt bei den derzeit aktuellen tropischen Temperaturen, dass durch die Hitze für Tiere enorme Gefahr besteht.

Nicht nur Hunde, Katzen, Meerschweinchen und Co, auch Pferde und andere Nutztiere leiden unter den Temperaturen.

Pferde leiden unter der Hitze mehr, als unter Kälte. Viele Pferde haben bei den schwülen Temperaturen schnell Kreislaufprobleme. Auch kann ein Pferd an einem Hitzschlag eingehen. Damit Pferde die Sommerhitze gut überstehen, sollte der Pferdebesitzer einiges beachten!

10 Tipps, die den Sommer für Pferde erträglicher machen:

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Reiten im Watt

                                      WattreiterWattwagen

Ein einmaliges Erlebnis können Pferd und Reiter beim Wattreiten kennenlernen. Auf dem Meeresboden entlangreiten, die unendliche Weite genießen und sich dabei den frischen Wind um die Nase wehen lassen-dieses einmalige Gefühl von Freiheit vergisst man nicht wieder!

Beim Wattreiten federt der Boden so gut, dass die Pferde mit Spaß und Elan richtig toll ins Traben kommen und sanft abfedern. Auch als Reiter hat man das Gefühl,dass das Pferd den Boden nicht mehr berührt- und wo kann man das schon erleben?                          Wattreiter

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Fahren mit Pferdeanhänger- 10 Sicherheitstipps

 

Erst am Samstag, den 30.05.2009, verunglückte auf der A7 bei Hildesheim ein Transporter mit Pferdeanhänger. Die 52 jährige Fahrerin war auf dem Weg zu einem Turnier, als sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der sechsjährige Wallach und eine gleichaltrige Stute konnten leicht verletzt aus dem umgekippten Pferdeanhänger befreit werden. Die Fahrerin blieb zum Glück unverletzt. Die mögliche Unfallursache, so die Fahrerin, soll das Unruhigwerden der Pferde im Anhänger und damit das Schleudern des Gespanns gewesen sein.

Pferdetransporte sind immer wieder erforderlich, ob zum Turnier, zum Tierarzt, in die Klinik usw. eine Beförderung mit Pferdeanhänger gehört zum Alltag eines Pferdebesitzers. Gerade am Anfang sind viele Pferdeanhänger-Fahrer verunsichert.

10 Tipps für einen sicheren Umgang mit dem Pferdeanhänger:

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