Archiv der Kategorie 'Sicherheit für Reiter'

Erste Hilfe beim Pferd

Während eines Pferdelebens gibt es die ein oder andere Verletzung oder Erkrankung, wo man als Besitzer nicht nur besorgt ist, sondern auch wissen sollte, was im Notfall zu tun ist.

Jeder Reiter wird am Verhalten seines Pferdes Veränderungen feststellen. Eine Futterverweigerung oder keine Wasseraufnahme kann darauf hinweisen, dass das Pferd Verdauungsprobleme hat oder das Futter nicht verträgt. Unruhe, Scharren, Schweifschlagen und häufiges Schlagen nach dem Bauch können Koliksymptome sein. Durchfall kann auf eine Darmentzündung hinweisen. In diesen Fällen sollte man den Tierarzt rufen.

Trotz umsichtigem Verhalten beim Reiten, kann es aber zu Reitunfällen oder Verletzungen kommen. Deshalb ist es im Reitverein erforderlich, das Thema der Ersten Hilfe zu besprechen und einige Erste-Hilfe-Maßnahmen zu üben. Der gemeinsame Besuch eines Ersten-Hilfe-Kurses wäre sehr empfehlenswert.

Für die Versorgung von leichteren Verletzungen beim Pferd ist der Erste Hilfe Kasten ein Muss in jedem Reitstall! weiterlesen Erste Hilfe beim Pferd

Tecilla Wirbelsäulenprotektor- Der optimale Rückenschutz

Die Gefahren des Reitsports sind längst allen bekannt, auch wenn man diese Gefahr weitgehend verdrängt. Selbst erfahrenen Reitern passieren Unfälle mit teilweise lebensgefährlichen Verletzungen.

Um die Verletzungsgefahr möglichst gering zu halten, tragen heute viele Reiter einen Helm und teilweise auch eine Sicherheitsweste. Ende der 70er Jahre hielten die ersten Sicherheitswesten bei den Vielseitigkeitsreitern Einzug. Waren es damals nur wenige Westen, die gekauft wurden, sind es heute Tausende Sicherheitswesten, die jährlich verkauft werden. Zum einen ist das Thema Sicherheit ein wesentlicher Punkt, zum anderen sind die Sicherheitswesten heute bequem und schränken eigentlich kaum beim Reiten ein. Allerdings scheuen immer noch viele Reiter das Tragen einer Sicherheitsweste, weil sie sich damit eingeengt fühlen.

Tecilla Sports entwickelte genau aus diesen Gründen einen Wirbelsäulenprotektor zum Schutz und zur Sicherheit des Reiters. Gerade Verletzungen der Wirbelsäule können zu Querschnittslähmung führen und sogar tödlich ausgehen. Ein Panzer schützt Insekten und Moto Crossfahrer – warum nicht auch Reiter?

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FEI für Helmtragen beim Dressurreiten

Die 32jährige Dressurreiterin Courtney King-Dye stürzte Anfang März beim Training und zog sich dabei (laut US Medien) einen Schädelbruch und Blutungen im Gehirn zu.

Die Internationale Reiterliche Vereinigung hat reagiert und empfiehlt Dressurreitern unbedingt das Tragen eines Helms.

“Das FEI Dressur-Kommittee rät dringend, dass alle Reiter während des Trainings und des Warm-Ups bei allen internationalen Turnieren Sicherheitshelme tragen. Die Reiter haben die Wahl, Schutzkappen auch während der Prüfung zu tragen.”  

Zwar befindet sich Courtney King-Dye auf dem Wege der Besserung, doch liegt noch ein langer Weg der Genesung vor ihr.

Erste Hilfe für Reiter

 

Mit einer guten Reitausbildung und der entsprechenden Ausrüstung ist man als Reiter schon recht sicher. Doch auch einem erfahrenen Reiter kann ein Unfall passieren.

Das Pferd als Fluchttier reagiert blitzschnell auf visuelle oder akustische Reize und dem Reiter bleibt oft keine Zeit, sich auf die Reaktion des Pferdes einzustellen.

Dr. Kling ist als stellvertretender Oberarzt der Klinik für Anästhesie, in der Uniklinik Mainz und u. a. leitender Notarzt der Stadt Mainz und des Landkreises Mainz-Bingen und ärztlicher Leiter des DRK Katastrophenschutzzugs Mainz-Bingen Süd bestens mit der Notfallmedizin vertraut und wird am 10.2.2010 um 19.30 Uhr in der Eulenmühle, Ingelheim einen Vortrag zum Thema: Was im Falle von Verletzungen zu tun ist und wie die weitere Versorgung eines schwer verletzten Reiters erfolgt, halten.                                                                                                                                                                                                                                     An einem Fallbeispiel wird Dr. Kling auf typische Verletzungen wie Schädelhirntrauma, Knochenbrüche, Wirbelfrakturen durch Sturz oder Tritt eingehen und die Möglichkeiten zur Erstversorgung aufzuzeigen.

Der Eintritt für den Vortrag kostet 10 Euro, und kommt den Notfallpferden von Pro Equis zugute. Beginn ist 19:30 Uhr

Weitere Infos findet Ihr >>> hier <<<!

Sicherheit bei Dunkelheit

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Immer früher wird es nun dunkel. Eben noch war es hell, kurz darauf bricht die Dämmerung herein.

Jetzt ist es an der Zeit an die richtige Ausrüstung zu denken. Da es schon häufig zu Unfällen gekommen ist, weil Pferd und Reiter erst zu spät gesehen wurden, ist ein solcher Schutz unbedingt erforderlich. Bei Dunkelheit muss Pferd und Reiter deutlich erkennbar sein! Reflektierende Fesselbänder, Reflektorendecken und – Reiterbekleidung erfüllen diese Anforderung.    

Da sehr viele Kinder und Jugendliche reiten, sind hier die Eltern besonders gefragt! Aber auch die erwachsenen Reiter sollten als "leuchtendes" Beispiel vorangehen!                                                   

Dieses ist auch gesetzlich vorgeschrieben:

  • Reiten im Dunkeln (§28 StVO)
Geführte und gerittene Pferde müssen bei Dämmerung und Dunkelheit durch eine links zu tragende, nach vorne und hinten gut sichtbare Leuchte gekennzeichnet werden.Dafür gibt es Stiefellampen. Zusätzliche Reflexstreifen und reflektierende Kleidung sind zu empfehlen.