Nicht nur bei uns Menschen nehmen Allergien zu, auch bei Pferden nehmen Allergien auffallend zu.
Als Allergie bezeichnet man eine auffallende Neigung des Organismus auf bestimmte Reize zu reagieren. Beim Pferd sind überwiegend Hautkrankheiten und Atemwegserkrankungen zu beobachten. Die Allergie kann erhebliche Beschwerden, wie starker Juckreiz mit teils Hautveränderungen bis hin zu Atemwegsproblemen verursachen.
Was die Allergie ausgelöst hat, ist gar nicht so einfach festzustellen- quasi die Suche nach der Nadel im Heuhaufen!
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Tags: Allergie bei Pferden, allergische Reaktionen beim Pferd, Auslöser einer Allergie, Gesundheit Pferd, Husten, Verdacht auf Allergie beim Pferd
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Es steht zurzeit in voller Blüte, taucht Straßen- und Wegränder in sonnengelb und stellt auf Wiesen und Weiden eine große und ernstzunehmende Gefahr für unsere Pferde dar:
Das Jakobskreuzkraut! 
Beschreibung/ Aussehen:
- Pfahlwurzel mit Faserwurzeln, die sich bis auf einen Umkreis von mind. 30 cm erstrecken könnenkönnen
- im 1. Jahr: Rosette mit tief geschlitzten Blättern
- im 2. Jahr: es bildet sich der meist rot gefärbte, kräftige Stängel, der sich oberhalb der Mitte verzweigt
- Körbchenblüher, mit runden 15 bis 20 mm breiten goldgelben Blüten
- charakteristische 13 gelbe Zungenblütenblätter pro Blüte
- Blüte ab Mitte Juni
- Verbreitung der Pflanze über unzählige Samen, ähnlich wie beim Löwenzahn
- ausgewachsene Pflanzen können einen Meter hoch wachsen
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Tags: Giftpflanzen für Pferde, Jakobskreuzkraut, Lebervergiftung beim Pferd
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Auf einem Tangstedter Reiterhof starben kürzlich 5 Pferde innerhalb nur weniger Stunden.
Ein 75jähriger Pferdezüchter und Eigentümer eines Pensionsstalles stutzte Eiben und warf unwissentlich die Zweige auf die Koppel. Ihm war angeblich nicht bekannt, dass Eiben giftig sind. Die Pferde fraßen die Zweige und so nahm das Unglück seinen Lauf. Die Giftstoffe der Eibe, das Taxin, ist in allen Pflanzenteilen vorhanden. Dieses Taxin führt zu Atemlähmung in Verbindung mit Herzstillstand. Ein Pferd des Reiterhofes starb noch auf der Weide, drei Pferde wenig später in der Hallenbox, das fünfte fand man am nächsten Morgen ebenfalls tot. Die Pferdebesitzerinnen haben nun über einen Rechtsanwalt Klage auf Schadensersatz zwischen 6500 und 9000 Euro eingereicht.
Schon bei einer Aufnahme von 100 bis 200 g Eibennadeln kann der Tod bei Pferden binnen weniger Minuten eintreten. Aufgrund des attraktiven Aussehens der Eibe, findet man in unseren Gärten immer mehr Anpflanzungen. Die Eibe ist ein bis zu 15 m hoher immergrüner Nadelbaum, der auch als Strauch vorkommt. Buchsbaum, Lebensbaum, Oleander und Rhododendron führen ebenfalls zu Vergiftungserscheinungen.
In Koppelnähe, an Weiden oder Pferdeställen gehören generell keine giftigen Pflanzen! Pferdebesitzer sind gefordert, sich über Pflanzen zu informieren und ihre Weiden regelmäßig zu kontrollieren. Aber auch während Ausritten sollte man genau schauen, wo man das Pferd anbindet.
Sollte ein Pferd giftige Pflanzen oder Pflanzenteile gefressen haben, muss unbedingt der Tierarzt gerufen werden. Dem Pferd darf nur frisches Wasser gereicht werden und damit der Tierarzt die Lage besser einschätzen kann, hält man Teile der Pflanze bereit. Das Pferd sollte bis zum Eintreffen des Arztes in eine gut gepolsterte Box gebracht werden, damit es sich nicht verletzen kann.
Tags: Eibenvergiftung Tangstedt, giftige Pflanzen für Pferde, Pferde an Eibe verendet, Reiterhof und Pensionsstall Tangstedt, Verhalten bei Vergiftung
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Das Wichtigste in der Pferdefütterung stellt das Raufutter, insbesondere Heu dar. Heu liefert eine Menge Rohfaser. Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis für ein gesundes, leistungsfähiges Pferd.
In freier Natur legen Pferde viele Kilometer am Tag zurück und dies immer auf Futtersuche. Das Verdauungssystem der Pferde mit einem kleinen Magen und dafür einer langen Darmpassage ist also nicht dafür ausgelegt große Mengen auf einmal zu verzehren, sondern eher kleinere und häufigere Futtermengen zu verdauen. Pferde sind Dauerfresser und erst zufrieden und satt, wenn sie lange genug gekaut haben.
Diese artgerechte Fütterung ist heute nicht so einfach. Vor allen Dingen verfressene Pferde schlingen Heu in großen Mengen in sehr kurzer Zeit herunter. Gesundheitliche Probleme sind die Folge. In der freien Natur sind die Pferde unentwegt beschäftigt, Futter und Wasser zu suchen – unsere Pferde heute stehen aber oftmals viele Stunden am Tag in der Box- Langeweile ist da vorprogrammiert. Koppen, Kopfschlagen oder einfach nur Fressen, solange ein Nahrungsangebot zur Verfügung steht, machen die Pferde krank.
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Tags: engmaschige Heunetze, Pferdefütterung mit Heunetz, Verbesserung der Verdauung, Vorteile des engmaschigen Heunetzes
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Gerade im Winter ist das Thema Hufpflege eine wichtige Sache. Werden die Hufe bei der Pflege vernachlässigt, kann dies zu bleibenden Schäden führen.
Hufpflege beginnt schon bei artgerechter Haltung. Ausreichend Auslauf auf unterschiedlichen Böden, eine saubere Box, eine ausgewogene Ernährung und die tägliche Reinigung der Hufe tragen dazu bei, dass der Huf gesund bleibt. Trockener und sauberer Einstreu, sowie tägliches Abäpfeln des Stalles und Paddocks ist die beste Vorsorge gegen Fäulnis. Gerade im Winter stehen die Pferde öfter im Stall und daher sollte man wirklich sorgfältig und regelmäßig den Stall sauber halten und die Hufpflege nicht vernachlässigen. Auch im Stall kann sich feuchtes Boxeneinstreu, Mist oder andere Dinge im Huf festsetzen und den Hufstrahl mit Fäulnisbakterien angreifen. Da das Strahlhorn zum großen Teil aus Wasser besteht, ist es sehr anfällig für äußere Einflüsse.
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