Archiv von 'April, 2010'

Zahnbehandlung und -pflege beim Pferd

 

Als Pferdebesitzer muss man unbedingt auch die Zähne des Pferdes im "Blick" haben. Das ist aber nicht so einfach, da man sich die Zähne nicht so einfach wie z.B. die Hufe anschauen kann. Aber regelmäßige Zahnkontrollen beugen Kaustörungen durch Haken vor, welche sich durch unterschiedliches Abnutzen bilden können. Diese Haken können so scharfkantig sein, dass sie das Pferd sogar im Maul verletzen können. Das Pferd ist nicht mehr in der Lage, sein Futter zu zermahlen oder verweigert sogar die Futteraufnahme.

Vom Tierarzt sollte das Pferdegebiss in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Gerade jetzt, bevor das Pferd auf die Weide umzieht, sollte man die Zeit nutzen und die Zähne untersuchen lassen und eventuell beraspelt lassen. Denn, die Verdauung beginnt mit den Zähnen und sind die durch krankhafte Veränderungen auffällig, wird die Kautätigkeit erschwert und so kann auch die Entstehung von Kolliken gefördert werden.

Pferde mit Zahnproblemen zeigen die unterschiedlichsten Symptome. Diese könnten sein:

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10 Tipps zum Vorbereiten der Weide


Bevor nun bald die Weidesaison beginnt, sind schon vorab einige Maßnahmen ratsam und erforderlich.

10 Tipps rund um die Weide:

  1. Schauen Sie nach Giftpflanzen bzw -sträucher, die sich auf der Weide oder angrenzend befinden und entfernen Sie diese!
  2. Junge Sträucher, die später einmal als Schattenspender hervorragende Dienste leisten, sollten vorm Anknabbern mit Schutzgattern gesichert werden.
  3. Schutzhütten haben im Winter auch gelitten, überprüfen Sie diese und reparieren Sie die Schäden!
  4. Kontrollieren Sie die Einfriedung!
  5. Überprüfen Sie auch die Weidetore! Denken Sie dabei auch an die Möglichkeit des Sicherns durch Schlösser!
  6. Wie sieht es mit der Pflanzenzusammensetzung der Weide aus?  Der Pflanzenbestand einer
    Pferdeweide soll idealerweise aus 70 % Gräserarten, 20 % Kräutern und 10 % Kleearten
    bestehen.
  7. Klee sollte nach Möglichkeit aufgrund des hohen Proteingehaltes mäßig vorhanden sein! Folgende Kräuter sind
    empfehlenswert: Kümmel, Wegwarte, Ringelblume, Schafgarbe und Spitzwegerich.
  8. Besonders starke Trittschäden oder Schäden durch den Winter beseitigt man am besten durch Walzen des Bodens.
  9. Nur eine gesunde Weide trägt auch zur Gesundheit der Pferde bei, deshalb lohnt es sich, seine Weide zu pflegen.
  10. Im Zweifelsfall lässt man den Zustand der Weide durch einen Fachmann beurteilen!

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Deutsches Pferdemuseum in Verden

 

Die Frühlingsluft lockt alle nach draußen, der Winter war ja auch wirklich lang. Termine für die nächsten Wochen und Monate müssen geplant werden, ebenso auch Veranstaltungen wie Turniere usw. .

Haben Sie schon mal daran gedacht, ein Pferdemuseum zu besuchen? Beim Wort Museum wird manchem schon bang und er denkt- ach wie langweilig. Aber das ist es ganz und gar nicht! Planen Sie doch mal dieses Jahr den Besuch im Pferdemuseum in Verden ein und bestaunen Sie Kunstwerke, aber auch Gegenstände und Ausrüstungsteile aus der Pferdehaltung, und sogar wichtige Dokumente zur Geschichte des Pferdes aus verschiedenen Epochen. Die Ausstellung erstreckt sich über eine Fläche von 1400qm.

Verden, auch als Reiterstadt bekannt, hat das ganze Jahr über vieles zum Thema Pferd und Reiten zu bieten. Die VERDIANA Pferde – Verden Open Air ist ein Großereignis, welches man sich z.B. nicht entgehen lassen sollte. Sie findet am 28. und 29.08. 2010 statt. Oder die Hannoveraner Körung in Verden im Oktober ist alljährlich ein Höhepunkt des Zuchtjahres.

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Fernsehtipps April 2010: Pferd und Reiten

 

03.04.2010, Samstag • 20:30 – 22:00 • Eurosport
Springreiten: Saute Hermès 2010 in Paris
1. Tag des CSI 5*-Springens im Grand Palais
Aufzeichnung vom Tage

04.04.2010, Sonntag • 22:15 – 23:45 • Eurosport
Springreiten: Saute Hermès 2010 in Paris
2. und letzter Tag des CSI 5*-Springens im Grand Palais
Aufzeichnung vom Tage

04.04.2010, Sonntag 22:55 – 00:10 MDR
Ein Paradies für Pferde

Vorsicht vor Zecken!

 

Kaum zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen, sind die Blutsauger schon wieder aktiv und warten auf ihre Opfer. Obwohl wir einen langen, harten Winter hatten, scheint das den Zecken nichts geschadet zu haben. Sie sind wahre Überlebenskünstler.

Der Insektenforscher John Carroll vom US-Agrarforschungsdienst ARS in Beltsville (US-Staat Maryland) untersuchte in einigen Experimenten die Überlebenschance von Zecken und kam zu dem Ergebnis: ZECKEN SIND KAUM TOT ZU KRIEGEN! Sogar den Kochwaschgang in der Waschmaschine überlebten einige Zecken unbeschadet. Nur die Behandlung im Trockner, allerdings auf höchster Stufe, brachte sie zur Strecke.

Grundsätzlich sollte man sich beim Aufenthalt in der Natur entsprechend kleiden, also lange Hose, lange Ärmel und möglichst helle Kleidung, da man die Zecken so schneller entdecken kann. Da Zecken häufig im Unterholz und an Gräsern sitzen, ist es ratsam, die Socken über die Hosenbeine zu ziehen, damit sie nicht ins Hosenbein krabbeln können. Bevor die Zecke sticht, krabbelt sie meist eine zeitlang am Körper entlang. Zecken bevorzugen dünne und warme Hautstellen, deshalb sollte man sich unter den Armen, in den Kniekehlen, am Hals und auf dem Kopf besonders gründlich auf Zecken untersuchen.Auch die Kleidung sollte gründlich abgesucht werden, da sich die Zecken gern auch über die Kleidung verteilen. Insektenabweisende Mittel können zumindestens kurzfristigen Schutz bieten.

Aber auch Tiere werden von Zecken gestochen, deshalb gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen auch für unsere Haustiere. Meinen Hund hat es Ende März leider auch schon wieder erwischt. Da ich noch nicht damit gerechnet hatte, habe ich auch noch keinen Zeckenschutz vorgenommen, hab das aber nun nachgeholt!

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