Weidemyopathie- Gefahr für Weidepferde
Plötzlich verendete Pferde auf der Weide- ein Horrorszenarium für alle Pferdebesitzer. Und doch trifft es, wie in den vergangenen Tagen im Kreis Soest und benachbarten Kreisen, immer wieder Pferde auf der Weide. Untersuchungen haben ergeben, dass es sich um die atypische Weidemyopathie handelt.
Was ist das für eine mysteriöse Krankheit?
Die atypische Weidemyopathie ist eine Muskelerkrankung der Pferde, die plötzlich auftritt und Weidepferde betrifft. Besonders im Herbst, bei bestimmten Witterungsbedingungen wie plötzlichem Kälteeinbruch, tritt sie auf. Sie wird nicht von einem Pferd auf ein anderes übertragen, hat also keinen seuchenhaften Charakter. Die Krankheit beginnt plötzlich und hat einen raschen Verlauf mit einer hohen Sterblichkeitsrate von 90- 95%. Es wird vermutet, dass sich auf Grund der niedrigen Temperaturen ein Gift in den Pflanzen bildet, das bei den Pferden die akute Muskelerkrankung auslöst. Besonders auf feuchten Weiden oder mit Laub bedeckten Weiden scheinen sich bei Temperaturen unter 5Grad Celsius Fälle von betroffenen Tieren zu häufen.







