Archiv von 'Oktober, 2009'

Erkältungen vorbeugen

 

Das Pferd hat nun bereits sein Winterfell ausgebildet und schwitzt daher leichter. An sonnigen Herbsttagen nach dem Ausritt oder nach der Arbeit ist dann das Fell schnell feucht.

Das Pferd darf nie verschwitzt und noch feucht in die Box gebracht werden, da es hier leicht zu Verkühlungen und Muskelproblemen kommen kann.

Nach dem Trockenreiten, bzw. -führen, schützt man das Pferd mit einer Abschwitzdecke. Diese dient nicht nur zum Schutz vor Zugluft, sondern sie besitzt die Funktion, dass sie Feuchtigkeit von innen nach außen leitet, weshalb das Pferd nach dem Tragen der Abschwitzdecke nicht mehr nass geschwitzt ist.

Diese Abschwitzdecken gibt es in verschiedenen Ausführungen.1873_1

Nachdem das Fell trocken ist, muss die Abschwitzdecke abgenommen werden. Jetzt ist es wichtig, das Fell auszubürsten. Damit werden Schweiß-, Körpersalze aber auch Schmutz entfernt, welche die Hautatmung ansonsten beeinträchtigen würden.

 

Lichtmangel ausgleichen

 

Die Weidezeit ist größtenteils beendet, das Pferd zieht nun in den Stall um. Damit der Stoffwechsel des Pferdes aktiv bleibt und sich das Pferd wohl fühlt, braucht es aber genügend Licht.

Licht und Luft- das hält die Pferde in Schwung! Ein Mangel an diesen Faktoren lassen Pferde depressiv werden. Nicht nur wir Menschen kennen das, auch Pferde brauchen zum Wohlbefinden ausreichend Licht und frische Luft.

Was können wir tun?

  1. Nutzen Sie jede Gelegenheit das Pferd täglich mindestens ein bis zwei Stunden draußen laufen zu lassen! Lassen Sie es dazu auf dem Reitplatz oder Paddock frei laufen.
  2. Unternehmen Sie einen Geländeritt! Ihr Pferd wird die Abwechslung lieben.
  3. Lassen Sie genügend Helligkeit in den Stall!
  4. Öffnen Sie Fenster und Türen, so kann auch genügend frische Luft in den Stall!
  5. Ein Pferdesolarium bringt UV und Infrarot-Licht in den Stall!

Vergessen Sie nicht, dass sich Ihr Pferd regelmäßig frei bewegen muss. Verschaffen Sie ihm viele Möglichkeiten, um mit den Artgenossen möglichst an der frischen Luft  laufen zu können!

Herbstzeit= Jagdzeit

 

Wenn frischer Wind über die Stoppelfelder weht, freuen sich viele Reiter auf das Jagdreiten. Diese werden als Fuchsschwanzjagden oder Schleppjagden hinter der Hundemeute durchgeführt. Die Hubertusjagd findet am 3.11. zu Ehren des Schutzpatrons der Jäger statt.

Die Fuchsjagd ist besonders schon für die kleineren Reiter ein besonderes Highlight. Doch hier gilt es einiges zu beachten:

Tipps zur Jagdvorbereitung

  1. Pferd und Reiter sollten gut miteinander auskommen!
  2. Schon Wochen vor der eigentlichen Jagd, sollte die Kondition gut trainiert werden!
  3. An niedrigen Hindernissen wird der Sprung langsam erarbeitet. Dabei sind Geschicklichkeit und Balance gefragt.
  4. Besondere Vorsicht gilt dem Bergab-Sprung! Der Oberkörper darf nicht so weit nach vorn genommen werden, da man sonst schnell den Halt verlieren kann.
  5. Während der Jagd im Gelände nie die Ziele zu hoch stecken, d.h. das die Pferde im Gelände nicht überfordert werden dürfen. Aber auch der Reiter soll sein eigenes Können richtig einschätzen.
  6. Das Reiten in der Gruppe sollte mehrfach geübt worden sein. Im Galopp sausen die Pferde wild voran, das erfordert vom Reiter, das er das Pferd auch im Jagdfeld kontrollieren kann!
  7. Vorbereitungskurse zum Jagdreiten sind die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Jagd, damit man auch in brenzligen Situationen die richtige Entscheidung trifft.

Am Ende der Jagd blasen die Hörner "Fuchs tot" und "Halali" und wenn die Pferde versorgt sind, geht es für die Reiter zum gemütlichen Teil.

Reithosen zu gewinnen- Ein Leben lang

 

Das ist kein Scherz!

Der Gewinn umfasst eine PFIFF Reithose nach Wahl pro Jahr und muss durch den Gewinner schriftl. bei PFIFF abgerufen werden.

Um zu gewinnen, einfach die gesuchte Antwort an gewinnspiel@pfiff.com oder postalisch an PFIFF Pfitzner Reitsport GmbH & Co. KG, Gewinnspiel Reithose CLIMA, Bahnhofstraße 61a in D – 59872 Meschede senden.

Einsendeschluss ist der 31.01.2010. Die Gewinnermittlung erfolgt am 10.02.2010 durch Ziehung von 5 richtigen  Einsendungen.

Gewinnspielfrage: 

Wie heißt das neueste PFIFF CLIMA Produkt?

REITHOSE CLIMA

> Hier < erfährt man genaueres zur gesuchten Antwort und natürlich alles nochmal zum Nachlesen, wie ihr gewinnen könnt.

Viel Erfolg!         

 

Husten beim Pferd nicht unterschätzen!

 

Viele Pferde leiden im Herbst durch Wetterumschwung und Fellwechsel. Nicht selten sind Atemwegserkrankungen, wie Husten ein Problem. Damit eine akute Erkrankung nicht chronisch wird, sollte möglichst konsequent therapiert werden.

Was sind mögliche Ursachen eines Pferdehustens?

  1. Eine Infektion durch Viren, die schnell von einem auf das andere Pferd übertragen wird.
  2. Bakterienbefall der Schleimhäute
  3. Die Haltungsbedingungen mit zu warmer, stickiger Stallluft.
  4. Sporen verschiedener Gräser oder Pollen, die sich im Futter, Einstreu oder Heu befinden können.
  5. Ein geschwächtes Immunsystem des Pferdes.

Hustet ein Pferd, so ist das ein Warnsignal, das man unbedingt ernst nehmen sollte!

Bei Verdacht auf eine chronische Atemwegserkrankung untersucht der Tierarzt das Pferd endoskopisch. Nur so kann er krankhafte Veränderungen aufdecken und beurteilen, wie die weitere Behandlung aussieht. Verabreichte Medikamente sollen den in der Lunge befindlichen Schleim lösen, damit das Pferd abhusten kann.

Ganz wichtig ist der Zugang zu frischer Luft. Dazu sollten Pferde mit chronischen Atemwegserkrankungen in eine Außenbox gestellt werden.

Unbedingt sollte auch auf qualitativ hochwertiges Stroh und Heu geachtet werden. Die Fütterung mit gewässertem Heu ist angezeigt, um den Staub zu binden. CIMG1243

Die Inhalation ist ein gutes Mittel um Verschleimungen zu lösen und den Schleimauswurf zu fördern. Mit einem Inhalator können schleimlösende Medikamente verabreicht werden.

Ganz wichtig erscheint neben der Behandlung des Pferdes auch eine Überprüfung der Haltungsbedingungen und der Verbesserung der möglichen Ursachen für den Husten.