Archiv von 'Juni, 2009'

Heu- Das Grundnahrungsmittel der Pferde

 

Für eine gesunde Ernährung braucht das Pferd Raufutter. Dieses Raufutter erhält das Pferd durch das Füttern von Heu, welches in keiner Futterration fehlen sollte.

Der Nährwert des Heus ist abhängig vom Schnittzeitpunkt und natürlich der botanischen Zusammensetzung der Wiese mit Grünpflanzen. Achten Sie unbedingt auf die Pflanzen, um z.B. Giftpflanzen, wie das Jakobskreuzkraut (welches sich immer mehr ausbreitet), rechtzeitig zu entfernen.

Um gutes Pferdeheu zu schneiden, nutzt man am besten das Ende der Grasblüte. Zu diesem Zeitpunkt haben die Grünpflanzen die richtige Struktur, Rohfaser (20% sollten es für Pferde sein) und Kalziumgehalt sind sehr hoch. Während der Trocknung am Boden gehen eiweiß- und mineralstoffliche Bestandteile verloren, vor allen Dingen werden sie aber durch häufigen Regen regelrecht ausgewaschen. Ist es zu heiß, bröckelt wiederum die Blattmasse zu schnell. Das Wetter hat einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität des Heus.

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Identifikations- Verordnung ab 01.07. 2009

 

Jedes Pferd, das in der EU lebt, benötigt ab dem 01. Juli 2009 einen Equidenpass.

Diese Verordnung wurde von der Europäischen Union im vergangenen Jahr verabschiedet. Sie besagt weiterhin, dass auch alle Sport- und Freizeitpferde, die keinem Zuchtverband angehören und bisher keinen Pass besitzen, zusätzlich zum Pass eine Kennzeichnung mittels Transponder benötigen.

Pferde, die ab dem 1. Juli in die EU eingebracht werden, müssen binnen 30 Tagen registriert werden.

Neugeborene Fohlen, können bis spätestens 31. 12. 2009 nach dem bisherigen Verfahren registriert und gekennzeichnet werden.

Jedes Pferd erhält somit einen Mikrochip, den Transponder, über den man mit der 15stelligen Nummer das Pferd einwandfrei identifizieren kann. Außerdem wird diese Nummer in den Equidenpass und in die Zuchtpapiere eingetragen. Der 3cm lange Transponder wird mittels Injektionsnadel in die linke Halsseite des Pferdes gespritzt. Das Pferd merkt kaum etwas davon.

Weitere Informationen zum Equidenpass für Sport- und Freizeitpferde, die keinem Zuchtverband angehören erhält man bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung ( FN ), Abteilung FN- Service, Freizeitpferdeintragung   G. Stegemann Tel. 02581/6362-199

Informationen zum Equidenpass für registrierte Pferde, die einem deutschen Zuchtverband angehören, erteilt der jeweils zuständige Zuchtverband.

Jakobskreuzkraut- Eine giftige Pflanze auf dem Vormarsch

jakobskreuzkraut

Das Jakobskreuzkraut, eine sehr giftige Pflanze, breitet sich immer mehr aus. Obwohl schon mehrfach von den Landwirtschaftskammern vor der Gefährlichkeit der Pflanze gewarnt wurde, wird noch immer die Gefahr unterschätzt bzw. ignoriert.

Beschreibung der Pflanze:

Das Jakobskreuzkraut kann 30- 120 cm hoch werden. Die Blätter sind fiederteilig, die Seitenzipfel rechtwinklig abstehend. Die Blüten sind goldgelb, Zungen- und Röhrenblüten in 15 – 20 mm breiten Körbchen. Zerreibt man die Blätter, so riechen sie recht unangenehm.

Das Jakobskreuzkraut ist für alle pflanzenfressenden Tiere hochgradig giftig, wobei gerade für Pferde das Kraut am stärksten wirkt. Schon 40- 80g pro kg Körpergewicht sind bei einem Pferd tödlich! Zum Vergleich: bei einer Ziege sind 1,25- 4 kg pro kg Körpergewicht des Jakobskreuzkrautes tödlich. Das zeigt sehr deutlich, welche ernsthafte Gefahr für Pferde besteht!    Video- Jakobskreuzkraut

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Wiesbadener Pfingstturnier – Ergebnisse

 

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Fahren mit Pferdeanhänger- 10 Sicherheitstipps

 

Erst am Samstag, den 30.05.2009, verunglückte auf der A7 bei Hildesheim ein Transporter mit Pferdeanhänger. Die 52 jährige Fahrerin war auf dem Weg zu einem Turnier, als sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der sechsjährige Wallach und eine gleichaltrige Stute konnten leicht verletzt aus dem umgekippten Pferdeanhänger befreit werden. Die Fahrerin blieb zum Glück unverletzt. Die mögliche Unfallursache, so die Fahrerin, soll das Unruhigwerden der Pferde im Anhänger und damit das Schleudern des Gespanns gewesen sein.

Pferdetransporte sind immer wieder erforderlich, ob zum Turnier, zum Tierarzt, in die Klinik usw. eine Beförderung mit Pferdeanhänger gehört zum Alltag eines Pferdebesitzers. Gerade am Anfang sind viele Pferdeanhänger-Fahrer verunsichert.

10 Tipps für einen sicheren Umgang mit dem Pferdeanhänger:

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