Archiv von 'März, 2009'

Erstes Ausreiten mit dem Pferd

p1230347006

Draußen wird es immer mehr Frühling, die Vögel zwitschern munter drauf los, zartes Grün verleiht der Natur erste Farbtupfer und so richtig hält es keinen mehr im Haus.

Gleiches gilt auch für unsere Pferde. Auch sie spüren deutlich den Wetterwechsel und wollen raus. Da nicht alle Reiter mit ihren Pferden im Winter ausreiten konnten, hatten also viele Pferde Geländepause.

Deshalb sollte man nun ein paar Regeln einhalten, damit der Weg zurück in die Natur möglichst entspannt abläuft.

Alles kann draußen zum Schreckauslöser werden, am besten hilft dagegen, mit ein paar leichten Übungen das Pferd abzuhärten. Klappern mit Einkaufstüten, leeren Dosen, vorbeifahrende Autos oder Fahrräder- all das sind Alltagsgeräusche, mit denen das Pferd beim Ausritt konfrontiert wird und bei denen es nicht flüchten darf. Übt man regelmäßig und behutsam solche Situationen, setzt der Lernerfolg schnell ein und das Pferd  wird in Zukunft weniger ängstlich auf Geräusche reagieren.

weiterlesen Erstes Ausreiten mit dem Pferd

Tipps für Reitanfänger

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde!

Wir alle kennen diese schöne Sprichwort und längst war es nicht jedem vergönnt, dieses Glück kennenzulernen.                                                                                                                                                                      Gerade Kinder, überwiegend Mädchen, träumen vom eigenen Pferd. In unzähligen Reitsportvereinen können viele dann ihren Traum verwirklichen.

Gerade in den letzten Jahren zeichnet sich ein Trend im Reitsport ab, der bundesweit zu beobachten ist. Immer mehr Erwachsene entdecken den Reitsport für sich und setzen sich im Erwachsenenalter das erste Mal aufs Pferd.

Doch so einfach dies alles klingt, ist es längst nicht!                                                                                                 Bis man von Reiten sprechen kann, eine Harmonie zwischen Pferd und Reiter besteht, bedarf es etlicher Trainingsstunden. Und schon manch einer, der sich für den Reitsport interessiert, musste feststellen, dass für das so einfach aussehende Reiten viel mehr mitzubringen ist, als der bloße Wunsch, Reiten zu wollen.

Egal wie alt bzw. jung man ist, mit dem Reiten kann man immer beginnen, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen sind.

weiterlesen Tipps für Reitanfänger

Spanische Hofreitschule Wien

Die Spanische Hofreitschule ist für jeden, der sich für Pferde interessiert, ein einmaliges Erlebnis.

Seit über 430 Jahren gibt es diese weltberühmte Institution, die mitten in Wien beheimatet ist.

Ende 2007 übernahm Elisabeth Gürtler- Mauthner die Leitung der Spanischen Hofreitschule gemeinsam mit Erwin Klissenbauer. Dank  der neuen Chefin gibt es nun auch weibliche Bereiterinnen in der Kunst der Hohen Schule.

Wien – Mit Liegestützen zur perfekten Kapriole

Zecken- Gefahr für Pferd und Reiter

Frage von Tine aus Hannover: Habe gestern einem meiner Pferde 6 Zecken rausgemacht. Das ist das erste Mal in den vielen Jahren, daß eins meiner Pferde welche hatte und dann gleich 6 auf einmal! Nun habe ich mich gefragt, ob Zecken auch für Pferde gefährlich sein können, ich weiß, dass Hunde mit Borreliose infiziert werden können. Aber wie ist das bei Pferden? Eine sehr interessante Frage, denn das Zeckenproblem wird uns alle bald wieder einholen. Diese winzig kleinen Tierchen können schwere gesundheitliche Risiken bei Reiter und Pferd auslösen. Vor allem in warmen Ländern ist der Zeckenbefall für Pferde sehr gefährlich, weil hier werden der Malaria vergleichbare Erreger, die Piroplasmen (Babesia u. Theileria) durch Zecken auf Pferde übertragen. Die Erreger zerstören die roten Blutkörperchen, es treten Symptome wie hohes Fieber, Gelbfärbung der Schleimhäute und brauner Harn auf. Unbehandelt verläuft die Infektion in kurzer Zeit tödlich. Auch bei uns kommt mindestens eine der als Überträger der Pferdepiroplasmose erkannten Zeckenarten vor. Unsere häufigste Zeckenart, der Holzbock , kann die weit verbreitete und vom Menschen bekannte Borreliose sowie die Ehrlichiose übertragen. Zecken befallen Pferde im Stadium der Larven und Nymphen (Kopfbereich und Kronsaum) sowie als adulte (erwachsene) Zecken an den weichhäutigen Stellen des gesamten Körpers. Die eigentliche Diagnose der Erkrankung gestaltet sich äußerst schwierig, man spricht von einem „Chamäleon“, da eindeutige Hinweise nicht vorliegen. Es kann Monate bis Jahre dauern, bis typische Krankheitssymptome sich manifestieren und letztendlich die Erkrankung diagnostiziert werden kann. Pferde werden häufig erst in einem späten Stadium dem Tierarzt vorgestellt. Reaktionen beim Pferd auf Stiche der infizierten Zecken können sein: Juckreiz, Entzündungen der Haut, Schwellungen von Gliedmaßen, Unruhe und Lahmheiten. Beim Fohlen kommt es sogar zur Anämie und Entwicklungsstörungen. Da der gesamte Organismus belastet wird, kann es sogar zu Schockreaktionen kommen. Weitere Reaktionen wie Fieber, Appetitlosigkeit können den Verdacht verstärken. Eine eindeutige Diagnose ist recht schwierig, Sicherheit kann nur die Laboruntersuchung bringen. Allerdings gibt es auch Pferde, die Symptome aufweisen, die Werte sind aber völlig in Ordnung. Ist die Diagnose gesichert, wird mit Antibiotika in einem Zeitraum von 14 Tagen behandelt. Vorbeugend behandelt man das Pferd mit entsprechenden Zeckenmitteln. Diese sollen die Zecken daran hindern, am Bein der Pferde hochzukrabbeln.   Der Tierarzt hält hier einige Produkte bereit und kann über Nutzen und Nachteil der Anwendung bestens Auskunft erteilen. Eine Abzäunung der Weide von Waldrändern und Buschwerk, sowie kurz gehaltene Flächen, haben beste Aussicht auf ein Fernhalten von Zecken. Hier ist das natürliche Biotop der Zecken gestört und ein Ausbreiten daher gehemmt. Enorm wichtig ist aber das tägliche Absuchen der Pferde auf Zeckenbefall, damit sie sofort entfernt werden können. Dazu verwendet man eine Zeckenzange und zieht die Zecke damit komplett, d.h. mit Kopf, heraus. Ansonsten können sich an der Stelle Entzündungen bilden.  Frühere Empfehlungen wie das Auftragen von Öl, Nagellack oder Alkohol, sowie ein Zerquetschen der Zecke ist völlig falsch. In diesen Fällen würde die Zecke aus Panik erst recht ihren Mageninhalt ins Blut des Pferdes abgeben und damit eine eventuelle Erkrankung an Borreliose verstärken.

Spanische Hofreitschule Wien

Ein einmaliges Gastspiel der Spanischen Hofreitschule Wien findet vom 21.- 23. Mai 2009 in Düsseldorf statt.

Die Spanische Hofreitschule Wien ist die älteste und einzige Institution der Welt, die bis heute die Tradition der klassischen Reitkunst pflegt. Die Aufgabe der klassischen Reitkunst ist es, die natürlichen Bewegungsveranlagungen des Pferdes zu studieren und durch systematisches Training in der Hohen Schule zu kultivieren.  Das Ergebnis ist eine unvergleichliche Harmonie zwischen Reiter und Pferd, wie sie heute nur mehr in der Spanischen Hofreitschule zu Wien mit den Lipizzianer- Hengsten erreicht wird.

Zur Show:

In einer 2,5.stündigen Show zeigen die 30 Lipizzianer-Hengste und ihre Bereiter, was man einem gelehrigen Pferd alles beibringen kann.  Darüber hinaus zeigen die Hengste während der Arbeit an der Hand und am Langen Zügel, was sie auch ohne Reiter leisten können.

Ein Höhepunkt sind die Schulen über der Erde, bei denen mindestens 2 Hufe des Pferdes die Erde nicht berühren.

Zum Abschluss tanzen die Hengste nach einer genau vorgegebenen Choreographie.

Beginn der Show:  Donnerstag und Freitag 20.00 Uhr

Samstag 15.00 Uhr

Eine sehr beeindruckende Show, die sich kein Pferdeliebhaber entgehen lassen sollte!